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Referendariat

Die Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen

By 14. Februar 2019März 28th, 2022No Comments
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Die Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen

Wie ich mich auf das 2. Staatsexamen vorbereitet habe

In diesem Beitrag möchte ich gerne darüber berichten, wie ich mich auf die schriftlichen Prüfungen vorbereitet habe – in meinem Fall ganze elf Stück.

Repetitorium oder nicht?

Das ist wohl eine der wesentlichen Fragen für viele – und wie schon beim ersten Staatsexamen scheiden sich hier die Geister.

Doch welche Möglichkeiten gibt es hier überhaupt? Schließlich ist man während des Rechtsreferendariats deutlich mehr eingespannt als noch zur Prüfungsvorbereitung für das 1. Staatsexamen. Denn damals gab es neben dem Repetitorium keine zusätzlichen Pflichtveranstaltungen in Form von AG’s und Stationstätigkeit. Dennoch gibt es auch für das zweite Staatsexamen die Möglichkeit des „klassischen“ Repetitoriums in Form eines wöchentlichen Anwesenheitskurses.

Daneben gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Crashkurse zu besuchen. Diese konzentrieren sich in der Regel auf ein Themengebiet und finden am Wochenende statt. Auch so ist es möglich, den gesamten AG Stoff noch einmal durchzuarbeiten, sich die Zeit für die Crashkurse jedoch weitestgehend flexibel einteilen zu können bzw. selbst aussuchen zu können.

Und schlussendlich gibt es noch die Möglichkeit des Klausurenkurses. Dieser bietet einem die Option, einmal wöchentlich eine Klausur zu wechselnden Themengebieten zu Hause zu schreiben und diese dann per Postversand korrigieren zu lassen.

Meine Wahl

Ich persönlich habe mich dafür entschieden, an eben so einem Klausurenkurs mittels Postversand teilzunehmen und habe hier – zusätzlich zu den AG Klausuren – eine Klausur pro Woche geschrieben. Begonnen habe ich mit dem Klausurenkurs circa 8 Monate vor Beginn der Prüfungen. Da die Klausuren (in dem Klausurenkurs, den ich gewählt habe) aus allen Bereichen stammen (u.a. Steuerrecht und Arbeitsrecht), wollte ich zunächst alle Gebiete in den AG’s durchlaufen haben, bevor ich mit einem Klausurenkurs beginne.

Hier kann man sicherlich auch schon früher beginnen, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir haben zu Beginn die vom LG angebotenen Klausuren ausgereicht, denn auch hier wurde circa einmal wöchentlich eine freiwillige Klausur angeboten. Dazu kamen die Pflichtklausuren.

Für einen begleitenden wöchentlichen Kurs habe ich mich nicht entschieden, da ich zum einen der Meinung war, dass der Besuch der AG’s ausreicht und ein solcher Kurs in meiner Stadt auch nicht angeboten wurde und mir der Aufwand zu groß war, extra dort hinzufahren.

Jedoch habe ich mich entschieden, kurz vor dem Examen in den Hauptgebieten ZPO, StPO und Verwaltungsrecht einen Crashkurs zu machen.

Für die Themengebiete StPO und ZPO wurden vom OLG kostenlose Crashkurse für alle Referendare angeboten. Dieses Angebot habe ich wahrgenommen und war mit dieser Wahl auch sehr zufrieden. Es müssen schließlich nicht immer die kostenpflichtigen Kurse von den namenhaften Repetitorien sein. Für das öffentliche Recht habe ich jedoch einen solchen Crashkurs besucht, da von der Regierung kein Kurs angeboten wurde und ich mit dem Repetitorium schon im 1. Staatsexamen gute Erfahrungen gemacht habe.

So habe ich nun noch einmal alle Gebiete im Schnelldurchlauf durchlaufen, bevor es in die heiße Phase ging: die Klausuren.

Meine Nebentätigkeit in einer Kanzlei habe ich vier Monate vor den Prüfungen aufgegeben, um mich komplett auf das Lernen konzentrieren zu können, da neben dem AG Alltag und der Arbeit kaum Zeit dafür blieb.

Weiterhin habe ich mir einen Lernplan erstellt, um noch einmal alle Themengebiete durchzulaufen.

Fazit

Nun habe ich dir meine Vorbereitung aufgezeigt. Wie du dich letztendlich entscheidest, bleibt dir überlassen. Jeder muss hier seinen eigenen Weg und sein eigenes Tempo finden und am Ende gibt es kein Patentrezept für den richtigen Weg.

Nun wünsche ich auch dir viel Erfolg für deine bevorstehenden Prüfungen!

-Svenja

 

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Beitragsautor:

Svenja Dittmeyer

Svenja Dittmeyer

Svenja berichtete uns über ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die sie während ihres juristischen Vorbereitungsdienstes gemacht hat.

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