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Unsere AG-Fahrt nach Prag

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Unsere AG-Fahrt nach Prag

Ein ganz besonderes Erlebnis

Schon in der Einführungswoche zur Zivilstation – also ganz am Anfang des Referendariats – kam unser AG-Leiter auf ein besonderes Erlebnis des Referendariats zu sprechen: Die AG-Fahrt!

Wie die Vorbereitungen liefen und was wir vor Ort gemacht haben, könnt ihr im folgenden Beitrag lesen.

Wohin soll es gehen? – Zwischen Wünschen und Realität

Zu allererst war natürlich zu klären, wohin wir reisen wollen. Wie bereits gesagt, wurden wir schon in der ersten Woche des Referendariats auf das Thema aufmerksam gemacht. Jeder hat sich ein Paar Gedanken dazu gemacht und wir haben schon ein paar Wochen später alle Ideen zusammengetragen. Wie vorherzusehen war, hatten wir dann ca. 10 verschiedene Ziele an unserer Flip-Chart stehen: Barcelona, Madrid, Prag, Budapest, Malta, Porto, Lissabon – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Letztendlich blieb uns nur das altbewährte Abstimmungssystem, um unsere Auswahl auf drei Städte einzugrenzen. Übrig blieben dann: Prag, Madrid und Malta. Für diese Orte haben wir uns dann Angebote von einem Reisebüro eingeholt.

Persönlich hätte ich mir einen sonnigen Aufenthalt gewünscht, wie auch einige andere aus der Gruppe. Allerdings mussten wir auch die Preise im Auge behalten. Die Preisspanne lag zwischen 280 Euro und 490 Euro für die einzelnen Städte. Letztendlich wurde wiederum abgestimmt – nach Abwägung des Preis-Leistungsverhältnisses fiel unsere Wahl auf PRAG!

Die Vorbereitungen

Die Vorbereitungen waren sehr entspannt für uns, denn dankbarerweise hat unser AG-Leiter Kontakt mit einem Reisebüro aufgenommen, welches uns ein juristisches Programm vor Ort arrangierte und die Transferzeiten für uns organisierte. Somit hatten wir in Sachen Vorbereitungen keinerlei Zeitaufwand. Dies habe ich allerdings aus anderen Referendarsgruppen auch schon anders gehört, denn häufig müssen die Referendare ihr Programm selbst zusammenstellen und die Reise selbständig organisieren. Klar kann so noch mehr Geld gespart werden, aber die Zeit, die dazu investiert werden muss, ist immens.

Somit waren wir alle froh, dass unser AG-Leiter die Planung an das Reisebüro abgegeben hat und auch alle sonstigen alle Formalitäten und Zahlungen von unserem AG-Leiter organisiert wurden – Vielen Dank dafür :)!

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Tag 1

Der erste Tag der AG-Fahrt ist gekommen und die Reise kann beginnen. Aber wie wir schon bald in Erfahrung gebracht haben, läuft nicht immer alles wie geplant.

8:00 Uhr – Abfahrt am Bahnhof Richtung Prag. Leider mussten wir bis zum Reiseziel drei Mal umsteigen. Der zweite Umstieg warf unseren Plan komplett durcheinander. Die Umsteigezeit war relativ knapp bemessen und somit haben wir prompt unseren Anschlusszug verpasst. Der nächste Zug fuhr dann erst 2 Stunden später. Als wäre das nicht genug, gab es dann in Tschechien noch Schienenarbeiten, sodass wir ein Zwischenstück mit dem Bus fahren mussten. Letztendlich kamen wir, statt wie geplant nicht um 14:30 Uhr in Prag an, sondern erst abends um 20:00 Uhr. Im Hotel waren wir dann ca. um 21:00 Uhr. Müde und geschafft von der langen Reise machten wir uns nur noch auf die Suche nach einem Restaurant. Leider war zu dieser Uhrzeit kaum noch eine gute Option in Hotelumgebung zu finden, die noch nicht überfüllt war, sodass wir letztlich in einem etwas schäbigen Chinarestaurant gelandet sind. Aber wie sagt man so schön „Der Hunger treibt’s rein“. Uns war allen klar: die nächsten Tage können nur bedeutend besser werden!

Tag 2

Tag 2 begann dafür wesentlich ruhiger. Den Vormittag haben wir damit verbracht, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Nachmittags stand dann der erste Punkt unseres juristischen Fachprogramms an. Wir haben eine nette Stadtführerin an die Seite gestellt bekommen, die uns eine spezielle „Juristische Themenstadtführung“ geboten hat. Hierbei zeigte sie uns alle wichtigen politischen Gebäude und erzählte uns die ein oder andere interessante Geschichte dazu. Insgesamt dauerte die Themenstadtführung knapp 3 Stunden und war ein voller Erfolg!

Tag 3

An Tag 3 haben wir uns eigenes Programm zusammengestellt und wir machten uns auf den Weg in das jüdische Viertel. Auch hier haben wir versucht, alles aus einer juristischen Perspektive zu erkunden. Danach haben wir noch ein paar typische Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt besichtigt. Am Abend war dann ausgiebig Zeit sich mit den Kollegen zusammen zu setzen, sich auszutauschen, sich besser kennen zu lernen und über Zukunftsperspektiven zu reden.

Tag 4

Vormittags haben wir das Goethe-Institut in Prag besucht. Dort wurden wir herzlich empfangen und haben einen Vortrag dazu bekommen, welche Aufgaben das Goethe-Institut wahrnimmt und welche Perspektiven Juristen dort haben. Hier haben wir einen interessanten Einblick erhalten, welche Wege einem Juristen auch außerhalb der typischen juristischen Tätigkeitsgebiete offenstehen.

Nachmittags wurden wir in einer international tätigen Anwaltskanzlei empfangen. Auch dort stand uns ein deutschsprachiger Jurist zur Seite, der seit Jahren in dieser Wirtschaftskanzlei tätig ist. Wir erhielten interessante Einblicke in die internationale Anwaltstätigkeit und natürlich wurde uns ans Herz gelegt, eine Station des Refs, etwa die Wahlstation, im Ausland zu absolvieren. Für jeden von uns, der Interesse an einer Tätigkeit im Ausland hat, war dies eine gute Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen.

Tag 5

An Tag 5 stand lediglich unsere Abreise auf dem Programm. Diese ging – ohne Anschlussprobleme und Gleisarbeiten – bedeutend reibungsloser über die Bühne, als unsere Hinfahrt.

Fazit

5 Tage ausschließlich in juristischer Gesellschaft lagen hinter uns. Letztendlich habe ich diese Reise als eine tolle Erfahrung empfunden. Die Verteilung zwischen eigenen Unternehmensmöglichkeiten und festgesetztem Programm war ausgeglichen. Die AG-Fahrt führte aber auch dazu, dass wir uns innerhalb der Referendarsgruppe wesentlich besser kennen lernten und uns viel über Erfahrungen und Zukunftspläne ausgetauscht haben. Viele Vorurteile gegenüber anderen Juristen haben sich nicht bestätigt und konnten ausgeräumt werden. Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen, die Möglichkeit einer AG-Fahrt wahrzunehmen! Es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Nicht nur beruflich, sondern auch zwischenmenschlich, war die Reise ein voller Erfolg!

-Lara

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