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Meine Einführungswochen an der University of Glasgow

By 10. Mai 2018 Februar 4th, 2020 No Comments
Charlotte Erfahrungsberichte Referendariat

Meine Einführungswochen an der University of Glasgow

Der Studienplatz ist sicher, der Flug gebucht und die Koffer gepackt – das Abenteuer LL.M.-Studium im Ausland kann beginnen! Wie meine ersten beiden Wochen im Land der Pikten und in neuer akademischer Umgebung der University of Glasgow aussahen, berichte ich euch in diesem Artikel.

Zwei Wochen zum Ankommen

Während meine Ankunft in Schottland am Sonntag, den 3. September 2017, unspektakulär und alles andere als abenteuerlich war, warteten ab dem darauffolgenden Tag zwei vollgepackte Einführungswochen an der University of Glasgow auf mich, bevor der eigentliche Unibetrieb am 18. September 2017 startete. In der ersten Woche stellte sich die Universität als solche vor. So wurden die „Postgraduate Students“ in einer eigenen „Welcome Speech“ willkommen geheißen, wir erhielten Starter-Pakete mit unzähligen Informationsmaterialien und jede einzelne Einrichtung der Universität hatte ihre eigenen Vorstellungsveranstaltungen. Begleitet wurde das Ganze von zahlreichen Rallyes, Pub Crawls und Quiz sowie natürlich Partys.

Eines der absoluten Highlights war die sogenannte „Fresher’s Fair“, eine Messe für die Societies an der Universität. Societies sind Vereine beziehungsweise Clubs von Studierenden für Studierende zu allen möglichen Themen oder Aktivitäten: von einer Law oder Economics Society über einen Golf, Salsa oder Mountaineering (Bergsport) Club bis hin zu einer Whisky, Harry Potter oder History Society. Mit ihren jeweils eigenen Schnupperveranstaltungen schufen die Societies zusätzlich zur Universität an sich ein wahrliches Überangebot an Veranstaltungsmöglichkeiten. Diverse Flyer und die „University of Glasgow Events App“ waren dabei wertvolle Helfer. Die Masse an neuen Eindrücken führte jedoch auch dazu, dass ich in der ersten Woche jeden Abend völlig erschlagen in mein neues Bett fiel. Aber: Die Vereine haben zumindest in meinem Fall erheblich dazu beigetragen, innerhalb kürzester Zeit Anschluss zu finden.

Welcome to the School of Law

Nachdem die erste Woche in Schottland in Nullkommanichts vergangen war, folgte in der zweiten eine eigene Einführungswoche der School of Law. Den Anfang machte hier ein Starter-Paket mit Informationsmaterialien und Zeitplänen, allerlei Schreibutensilien und sogar einem Travel Mug im Corporate Design der Uni und Fakultät. Es folgten Begrüßungsansprachen von Vertretern der School of Law und die Vorstellung der einzelnen LL.M.-Programme – in meinem Fall des Studiengangs International Commercial Law. Letzteres empfand ich persönlich als weniger spannend, weil die Präsentation kaum bis gar nicht über die im Internet verfügbaren Informationen hinausging. Natürlich trugen diese Veranstaltungen aber auch dazu bei, Kontakte zu den neuen Kommilitonen zu knüpfen und waren insofern eine Bereicherung. Inhaltlich interessanter waren hingegen die juristischen Vorlesungen, etwa „Introduction to Common Law“ oder „Introduction to Contract Law“ beziehungsweise „Property Law“, die das Programm der School of Law in ihrer Einführungswoche begleiteten und den Einstieg in das fremde Rechtssystem erleichterten, auch wenn ich das Glück hatte, bereits in Deutschland einen Intensivkurs zum Thema Schottisches Recht und Common Law belegt gehabt zu haben.

Das Highlight der zweiten Woche waren definitiv zwei von der Fakultät organisierte Ausflüge nach Loch Ness und zur Glengoyne Distillery, wobei jeder nur an einem Ausflug teilnehmen durfte. Da ich Loch Ness bereits kannte und Whisky-Liebhaberin bin, fiel mir die Entscheidung für den Brennereibesuch nicht besonders schwer und ich konnte einige meiner Kommilitonen in lockerer Atmosphäre besser kennenlernen. Insgesamt prasselten also auch in der zweiten Woche noch viele neue Eindrücke auf mich ein und auch die weiterhin stattfindenden Schnupperveranstaltungen der Societies hielten mich in dieser Zeit auf Trab. Daneben stand nun auch eine wichtige Entscheidung an: die vorläufige Einschreibefrist für die einzelnen Kurse endete in dieser Woche. Alles in allem waren meine Einführungswochen in Glasgow also auf jeden Fall ereignisreich!

Fazit

Die University of Glasgow hielt für ihre Neuankömmlinge gleich zwei Einführungswochen bereit, was angesichts der Masse an Informationen und Veranstaltungen aber auch eine gute Entscheidung war. Zwischen all den Vorstellungsveranstaltungen und Kennenlern-Angeboten vor allem der Societies war es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Mein Tipp: All die neuen Eindrücke genießen und so viel mitnehmen, wie es geht. Ich konnte dadurch in kürzester Zeit Anschluss finden und im schönen Schottland Fuß fassen.

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