Das zweite Staatsexamen in Hamburg

Die schriftlichen Klausuren in Hamburg

Die schriftlichen Aufsichtsarbeiten für das zweite Staatsexamen in Hamburg werden an sechs Terminen im Jahr geschrieben. Die Prüfungsmonate sind Februar, April, Juni, August, Oktober und Dezember. In dem schriftlichen Teil des Assessorexamens müssen acht Klausuren als Aufsichtsarbeiten geschrieben werden. Die Klausuren unterteilen sich in:

Die schriftlichen Klausuren haben einen Einfluss von 70% auf das Gesamtergebnis des zweiten Staatsexamens. Die ausführlichen Inhalte zu den Klausuren und weitere interessante Informationen zu den Lerninhalten kann man unserem Leitfaden für das Referendariat in Hamburg entnehmen.

Um die acht Klausuren des Assessorexamens zu bearbeiten, werden als Hilfsmittel neben den Gesetzestexten Schönfelder “Deutsche Gesetze“ und Sartorius “Verfassungs- u. Verwaltungsgesetze“ auch sechs zugelassene Examenskommentare benötigt. Die Gesetzeskommentare von Otto Palandt zum BGB, Thomas/Putzo zur ZPO, Fischer zum StGB, Meyer-Goßner/Schmitt zur StPO, Kopp/Schenke zur VwGO und Kopp/Ramsauer zum VwVfG werden in der Hilfsmittelverordnung des Hamburger Justizministeriums, für die Klausuren des zweiten juristischen Staatsexamens vorgeschrieben und sollen sich in der neuesten Auflage befinden. Aus diesem Grund sollte man sich schon recht früh über die Beschaffung der teuren Hilfsmittel Gedanken machen. Das JurCase Hilfsmittelangebot bietet alle zugelassenen Kommentare für Hamburg zur kostengünstigen Miete an.

Mündliche Prüfung in Hamburg

Im Anschluss an die schriftliche Prüfung wird die zweite Wahlstation im juristischen Vorbereitungsdienst begonnen. Nach Beendigung der zweiten Wahlstation und bei Bestehen des schriftlichen Teils der Assessorklausuren wird die mündliche Prüfung absolviert. Die mündliche Prüfung ist unterteilt in den Aktenvortrag und ein mündliches Prüfungsgespräch. Insgesamt hat die Note der mündlichen Prüfung einen Einfluss von 30% auf die Gesamtnote im zweiten Staatsexamen. Die Note des Aktenvortrages geht mit 8% und das Prüfungsgespräch mit 22% in die Gesamtnote ein. Die Prüfung beginnt mit dem Aktenvortrag. Gegenstand des Aktenvortrages ist ein gerichtliches, behördliches oder anwaltliches Aktenstück. Jeder Referendar erhält 90 Minuten vor dem Vortrag eine Akte zugeteilt und kann sich mit Unterstützung der Hilfsmittel auf den Aktenvortrag vorbereiten. Der folgende Vortrag selbst soll nur 10 Minuten dauern. Im Anschluss können die Prüfer bis zu 5 Minuten Fragen zum Aktenvortrag stellen. Dieser Prüfungsabschnitt dauert somit maximal 15 Minuten. Auch in dem mündlichen Teil des zweiten Staatsexamens benötigen Referendare Kommentare und Gesetzestexte. Die Textsammlungen und Kommentare sind zu den Prüfungen von den Prüfungskandidaten mitzubringen. Aus diesem Grund bietet JurCase auch hier eine einfache Lösung an. In unserem OX-Angebot für die mündliche Prüfung kann jeder Referendar kurzfristig und völlig flexibel einzelne Gesetzestexte und Kommentare mieten. So kann sich jeder Prüfungskandidat die Kommentare und Gesetzestexte für seinen Prüfungsschwerpunkt selbst zusammenstellen.

Durchfallquoten in Hamburg

Das Bundesjustizamt hat die statistischen Zahlen zum zweiten Staatsexamen aus 2015 veröffentlicht. Im bundesweiten Durchschnitt bei der Durchfallquote hat Hamburg einen niedrigen Wert. Im Jahr 2014 haben 7,3% die Prüfungen nicht bestanden. Die Durchfallquote ist im Jahr 2015 auf 10,6% angestiegen.

10,6%

2015