Das zweite Staatsexamen in Berlin

Die schriftlichen Klausuren in Berlin

Die schriftlichen Aufsichtsarbeiten für das zweite Staatsexamen in Berlin werden an vier Terminen im Jahr geschrieben. Die Prüfungsmonate sind März, Juni, September und Dezember. In dem schriftlichen Teil des Assessorexamens müssen sieben Klausuren als Aufsichtsarbeiten geschrieben werden. Die Klausuren unterteilen sich in:

Die schriftlichen Klausuren haben einen Einfluss von 60% auf das Gesamtergebnis des zweiten Staatsexamens. Die ausführlichen Inhalte zu den Klausuren und weitere interessante Informationen zu den Lerninhalten kann man unserem Leitfaden für das Referendariat in Berlin entnehmen.

Um die sieben Klausuren des Assessorexamens zu bearbeiten, werden als Hilfsmittel neben den Gesetzestexten Schönfelder “Deutsche Gesetze“, Sartorius “Verfassungs- u. Verwaltungsgesetze“ und Trojahn „Die Gesetze über die Berliner Verwaltung“ auch sechs zugelassene Examenskommentare benötigt. Die Gesetzeskommentare von Otto Palandt zum BGB, Thomas/Putzo zur ZPO, Fischer zum StGB, Meyer-Goßner/Schmitt zur StPO, Kopp/Schenke zur VwGO und Kopp/Ramsauer zum VwVfG werden in der Hilfsmittelverordnung des Berliner Justizministeriums für die Klausuren des zweiten juristischen Staatsexamens vorgeschrieben und sollen sich in der neuesten Auflage befinden. Aus diesem Grund sollte man sich schon recht früh über die Beschaffung der teuren Hilfsmittel Gedanken machen. Das JurCase Hilfsmittelangebot bietet alle zugelassenen Kommentare und Gesetzestexte für Berlin zur kostengünstigen Miete an.

Mündliche Prüfung in Berlin

Im Anschluss an die schriftliche Prüfung wird die Wahlstation im juristischen Vorbereitungsdienst absolviert. Nach Beendigung der Wahlstation und bei Bestehen des schriftlichen Teils der Assessorklausuren findet die mündliche Prüfung regelmäßig im Februar, Mai, August und November eines jeden Jahres in Berlin statt. Die mündliche Prüfung in Berlin ist unterteilt in den Aktenvortrag und ein mündliches Prüfungsgespräch. Insgesamt hat die Note der mündlichen Prüfung einen Einfluss von 40% auf die Gesamtnote im zweiten Staatsexamen. Die Note des Aktenvortrages geht mit 16% und das Prüfungsgespräch mit 24% in die Gesamtnote ein. Sowohl der Einfluss des Aktenvortrags, als auch der Gesamteinfluss der mündlichen Prüfung hat im bundesweiten Durchschnitt den höchsten Einfluss auf die Gesamtnote des zweiten Staatsexamens.

In der Prüfung werden die Rechtsgebiete Zivilrecht, Strafrecht, öffentliches Recht einschließlich des jeweiligen Verfahrensrechts sowie der europarechtlichen Bezüge geprüft. Die Prüfung beginnt mit dem Aktenvortrag. Je nach Wahl des Prüfungsteilnehmers werden Akten aus staatlicher als auch aus anwaltlicher Sicht dem Kandidaten zugeteilt. Jeder Referendar hat 60 Minuten Zeit sich auf den Aktenvortrag vorzubereiten. Der folgende Vortrag selbst darf nur 10 Minuten dauern und diese Zeit darf nicht überschritten werden. Es sollte darauf geachtet werden den zehnminütigen Vortrag in freier Rede abzuhalten. Im Anschluss folgt ein fünfminütiges Vertiefungsgespräch. Auch in dem mündlichen Teil des zweiten Staatsexamens benötigen Referendare unkommentierte und markierungsfreie Kommentare und Gesetzestexte. Die Textsammlungen und Kommentare sind zu den Prüfungen von den Prüfungskandidaten mitzubringen. Aus diesem Grund bietet JurCase auch hier eine einfache Lösung an. In unserem OX-Angebot für die mündliche Prüfung kann jeder Referendar kurzfristig und völlig flexibel einzelne Gesetzestexte und Kommentare mieten. So kann sich jeder Prüfungskandidat die Kommentare und Gesetzestexte für seinen Prüfungsschwerpunkt selbst zusammenstellen.

Durchfallquoten in Berlin

Das Bundesjustizamt hat die statistischen Zahlen zum zweiten Staatsexamen aus 2015 veröffentlicht. Im bundesweiten Durchschnitt bei der Durchfallquote befindet sich Berlin im Mittelfeld. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Durchfallquote gleich geblieben. In 2014 lag die Quote noch bei 13,8% und ist in 2015 minimal auf 13,7% gesunken.

13,7%

2015