Das zweite Staatsexamen in Hessen

Zweites Staatsexamen Hessen

Die schriftlichen Klausuren in Hessen

Die schriftlichen Aufsichtsarbeiten für das zweite Staatsexamen in Hessen werden an sechs Terminen im Jahr geschrieben. Die Prüfungsmonate sind Januar, März, Mai, Juli, September und November. In dem schriftlichen Teil des Assessorexamens müssen acht Klausuren als Aufsichtsarbeiten geschrieben werden. Die Klausuren unterteilen sich in:

Die schriftlichen Klausuren haben einen Einfluss von 60% auf das Gesamtergebnis des zweiten Staatsexamens. Die ausführlichen Inhalte zu den Klausuren und weitere interessante Informationen zu den Lerninhalten kann man unserem Leitfaden für das Referendariat in Hessen entnehmen.

Um die acht Klausuren des Assessorexamens zu bearbeiten, werden als Hilfsmittel neben den Gesetzestexten Schönfelder “Deutsche Gesetze“, Schönfelder Ergänzungsband, Sartorius “Verfassungs- u. Verwaltungsgesetz“, dtv “Arbeitsgesetze 5006” und Nomos Gesetze “Landesrecht Hessen” auch fünf zugelassene Examenskommentare benötigt. Die Gesetzeskommentare von Otto Palandt zum BGB, Thomas/Putzo zur ZPO, Fischer zum StGB, Meyer-Goßner/Schmitt zur StPO und Kopp/Schenke zur VwGO werden in der Hilfsmittelverordnung des Hessischen Justizministeriums für die Klausuren des zweiten juristischen Staatsexamens vorgeschrieben und sollen sich in der neuesten Auflage befinden. Aus diesem Grund sollte man sich schon recht früh über die Beschaffung der teuren Hilfsmittel Gedanken machen. Das JurCase Hilfsmittelangebot bietet alle zugelassenen Kommentare und Gesetzestexte für Hessen zur kostengünstigen Miete an.

Mündliche Prüfung in Hessen

Im Anschluss an die schriftliche Prüfung wird die Wahlstation im juristischen Vorbereitungsdienst absolviert. Nach Beendigung der Wahlstation und bei Bestehen des schriftlichen Teils der Assessorklausuren findet die mündliche Prüfung regelmäßig im Januar, März, Mai, Juli, September und November eines jeden Jahres in Hessen statt. Die mündliche Prüfung in Hessen ist unterteilt in den Aktenvortrag und ein mündliches Prüfungsgespräch. Insgesamt hat die Note der mündlichen Prüfung einen Einfluss von 40% auf die Gesamtnote im zweiten Staatsexamen. Die Note des Aktenvortrages geht mit 10% und das Prüfungsgespräch mit 30% in die Gesamtnote ein. Sowohl der Einfluss des Aktenvortrags, als auch der Gesamteinfluss der mündlichen Prüfung hat im bundesweiten Durchschnitt den höchsten Einfluss auf die Gesamtnote des zweiten Staatsexamens. Die Prüfung beginnt mit dem Aktenvortrag. Die Akten für den Vortrag können aus der ordentlichen Gerichtsbarkeit, dem Tätigkeitsbereich einer Staatsanwaltschaft, der Arbeitsgerichtsbarkeit, der Verwaltungsgerichtsbarkeit, der Sozial- oder Finanzgerichtsbarkeit, der praktischen Verwaltung oder dem Tätigkeitsbereich einer Rechtsanwältin oder eines Rechtsanwalts stammen. Der folgende Vortrag selbst soll nur 10 Minuten dauern und soll die Zeit von 12 Minuten in keinem Fall überschreiten. Es sollte darauf geachtet werden den zehnminütigen Vortrag in freier Rede abzuhalten. Ein Stichwortzettel zur Hilfe ist erlaubt. Anschließend werden dem Prüfling keine Fragen zur Ergänzung oder Klarstellung seiner Ausführungen gestellt. Auch in dem mündlichen Teil zur Vorbereitung auf den Aktenvortrag des zweiten Staatsexamens benötigen Referendare Kommentare und Gesetzestexte. Die Textsammlungen und Kommentare sind zu den Prüfungen von den Prüfungskandidaten mitzubringen. Aus diesem Grund bietet JurCase auch hier eine einfache Lösung an. In unserem OX-Angebot für die mündliche Prüfung kann jeder Referendar kurzfristig und völlig flexibel einzelne Gesetzestexte und Kommentare mieten. So kann sich jeder Prüfungskandidat die Kommentare und Gesetzestexte für seinen Prüfungsschwerpunkt selbst zusammenstellen.

Durchfallquoten in Hessen

Das Bundesjustizamt hat die statistischen Zahlen zum zweiten Staatsexamen aus 2015 veröffentlicht. Im bundesweiten Durchschnitt hat Hessen einer der niedrigsten Durchfallquoten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Durchfallquote konstant geblieben. In 2014 lag die Quote noch bei 10,0% und ist in 2015 minimal auf 10,6% gestiegen.

10,6%

2015